Hilfe für Dich - Meissen - Nossen und Umgebung

Lebensberichte

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage „Hilfe für Dich“.
Hier wollen wir von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer und beruflichen Hintergründen berichten, die aber eines gemeinsam haben:

Eines Tages machten sie die Erfahrung, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist.

Wenn du mehr wissen willst, so nutze die Möglichkeit deine Fragen oder Erfahrungen direkt an uns zu richten.

Viel Freude beim Lesen!

Auch Du kannst Deine Erfahrung mit Jesus Christus hier anderen sichtbar machen.

Sende Deinen Lebensbericht an:

E-Mail: hilfe.fuerdich@freenet.de

 Erfahrungsbericht

Ich bin Julia, 1988 in Baden-Württemberg, Deutschland geboren. Aufgewachsen bin ich in einem katholischen Elternhaus. Meine Eltern gingen früher öfters in die Kirche und nahmen mich als Kind mit. Als ich älter wurde, zum "Teenie", weigerte ich mich aber, mitzugehen. Ich kann mich daran erinnern, dass mein Vater sehr zornig wurde.

Schon als Kind glaubte ich fest an Gott, nur die Kirche kam mir mehr und mehr scheinheilig vor. Gott war für mich damals ein guter und liebender Gott, der aber weit weg schien. Durch den katholischen Glauben geprägt betete ich oft nur, um Buße zu tun. Eine persönliche Liebesbeziehung zu Gott hatte ich noch nicht...

Die Pubertät war für mich der blanke Horror. Wegen meiner ruhigen Art wurde ich in der Schule gemobbt und war eine Außenseiterin. Da ich sehr sensibel bin, belastete mich die Ablehnung, die ich erlebte. Ich geriet an falsche Freundinnen. Aber Discos, Jungs und Alkoholkonsum waren es nicht, das ich suchte... In mir war ständig eine Leere. Erst später wusste ich, dass es Jesus war, der mir gefehlt hatte.

Typisch für ein 14-jähriges Mädchen schwärmte ich für Stars und träumte davon, meinen Schwarm einmal kennenzulernen. Auch aus diesem Seifenblasentraum wachte ich auf und hatte Sehnsucht nach echter Liebe.

Später interessierte ich mich für übersinnliche Phänomene. Mein Lieblingsprogramm im Fernsehen war eine Sendung über mysteriöse Ereignisse - Spuk, Geistererscheinungen, Aberglaube usw. Ich las Bücher mit Horrorgeschichten, las Liebeshoroskope, probierte Pendeln aus, Kartenlegen und sonstigen Okkultismus. Da mein Geburtsdatum eine Woche vor dem 31.10. ist, verband ich meine Geburtstagsfeier mit einer Halloweenparty. Dabei "spielten" wir Gläserrücken, ein leichtsinniges und gefährliches Spiel mit Satan. Genauso interessierte ich mich in dieser Zeit für Esoterik und Fernöstliches. Dass das alles nicht ganz Ohne ist, wusste ich nicht. Aber Angstattacken und Depression plagten mich. Immer häufiger bekam ich Suizidgedanken.

Etwa Ende 2003 änderte sich etwas in meinem Leben. Wie schon geschrieben, hatte ich als Kind eine große Sehnsucht nach Gott. Ich wollte Jesus so gerne persönlich kennenlernen. Ob das möglich ist?, fragte ich mich. Im Gebet bat ich Gott, in mein Leben zu kommen - Ihn wollte ich kennen!

Wenige Zeit später hatte ich Erlebnisse mit dem Heiligen Geist, der mich völlig überraschte. Niemand hatte mir erzählt, dass Gott sich für jeden einzelnen Menschen, sogar für mich persönlich, interessiert! Er füllte die Leere in mir. Oft spürte ich Seine Liebe so stark in meinem Herzen, dass ich dachte, ich würde es nicht mehr aushalten. Er heilte die inneren Verletzungen.

Im Jahr 2004 hatte ich einen Rückfall. Es gab einiges in meinem Leben, mit dem ich noch nicht aufgeräumt hatte. Die Suizidgedanken waren noch da und März 2004 versuchte ich, mir mit einer erhöhten Dosis an Schlaftabletten das Leben zu nehmen. Wie durch ein Wunder überlebte ich. Ich wäre gestorben, aber Gott ließ es nicht zu - Nach nur wenigen Tagen wurde ich gesund und ohne Nachwirkungen aus dem Krankenhaus entlassen. Allerdings erkannte ich, dass es so nicht weitergehen kann. Gott sollte mein Leben bestimmen! Ich trennte mich von allen okkulten Sachen, versöhnte mich mit einer Person mit der ich vor ca. 10 Jahren Probleme hatte, erlebte Vergebung, Befreiung und tiefen Frieden. Das alles passierte nicht von jetzt auf nachher, aber nach und nach bekam ich Freude am Leben. Ich habe einen Sinn gefunden - durch die Begegnung mit Jesus Christus! Und Er hat alles neu gemacht!

Ohne Ihn würde es mich nicht mehr geben. Für Ihn habe ich mich entschieden und will Ihm dienen mit meinem ganzen Leben. Die Begeisterung konnte ich nicht verstecken und so begann ich, christliche Traktate zu verteilen, Menschen von Jesus zu erzählen, lernte Bibelstellen und schrieb Texte und Gedichte. Ein Gedicht von mir:





Gib mich nicht auf



„Gib mich nicht auf“,

rufe ich zu dir,

weil meine Hoffnung

dahin ist.



Meine Träume

Sind geplatzt

Wie Seifenblasen

Sie waren schillernd und schön.



Und jetzt

Sind sie fort,

„Gib mich nicht auf“,

jetzt, wo ich verzweifle

und am Boden bin.



Meine Hoffnungen

Liegen in Scherben

Vor mir.

Sammelst du sie auf

Und machst alles neu?

„Gib mich nicht auf.“



Du bist mein Anker

Will mich festhalten

Ganz fest, an dir

Die Wellen sind hoch,

zieh mich raus.



Ein Wort von dir

Und der Sturm ist vorbei

Du stillst die Stürme

Und gibst Frieden.



„Ich gebe dich nicht auf!“,

rufst du

Und da merke ich,

es ist ruhig

In deinem Frieden.





„Er stillte den Sturm, dass er schwieg

und die Wellen sich beruhigten.

Und jene freuten sich, dass sie sich legten,

und er führte sie in den ersehnten Hafen.“

(Ps.107, 29-30)





Der Glaube machte mich mutiger und die Menschenfurcht verschwand immer mehr. Mittlerweile kann ich mir ein Leben ohne Gott wirklich nicht mehr vorstellen.




Ein weiterer Wendepunkt in meinem Leben war Herbst 2006. Mein Hunger nach Gott wuchs und wuchs. Als ich von den Geistesgaben hörte, interessierte ich mich für das Sprachengebet, wie es in 1. Korinther 14 beschrieben ist und wie es die Jünger Jesu an Pfingsten erlebt hatten. Da bat ich Gott: "Bitte schenke es mir, wenn es unsere Beziehung vertieft." Da aber das Thema sehr umstritten ist, hatte ich zuerst Zweifel. Aber die Bibelstellen, besonders in 1. Korinther 14 ermutigten mich. Als ich es angenommen hatte, erlebte ich große Freude an Gott. "Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst;[...]" (1. Korinther 14, 4).

Das Sprachengebet baute mich wirklich auf. Besonders während der Ausbildung zur Altenpflegerin, die ich im Sommer 2007 begann. Öfters kam ich nach der Arbeit kraftlos heim. Das Leid von den Menschen, ihre Krankheiten und Einsamkeit und der Zeitdruck bei der Pflege waren schwer. Ich gab aber die Lasten Jesus im Gebet ab und hatte Freude mit der Arbeit an den älteren Menschen.





Im Mai 2009 traf mich wieder ein schwerer Schlag: Mein Onkel starb ganz überraschend und auf der Beerdigung fiel mein Vater tot um. Ich brach zusammen.

Noch am selben Tag sagte ich zu Gott: "Ich verstehe das nicht... aber ich vertraue dir trotzdem!" Und da kam ein Gedanke: "Dein Vertrauen wird belohnt."





Ja, Gott ist treu und hat mich immer wieder durchgetragen, durch Höhen und Tiefen. Ich will dich ermutigen, ein Leben mit Gott anzufangen. Jesus kannst du alles sagen, was dich beschäftigt. Rede doch mal mit ihm, mit deinen eigenen Worten. Hier eine kleine Hilfe:





Jesus,



ich habe gehört, dass du real bist und ich dich kennenlernen kann. Bitte vergib mir alles, das ich falsch gemacht habe. Ich glauber daran, dass du für mich am Kreuz gestorben bist! Bitte komm jetzt in mein Leben und sei du mein HERR und Freund.



Amen.





Es lohnt sich..!



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Julia (Passion4Jesus)



www.passion4jesus.de


E-mail: passion4jesus ( at ) gmx . de

 Die Entscheidung
Wie alle Menschen auf unserer Erde einmal geboren worden sind, geschah dieses Wunder bei mir im Jahre 1960. Hineingeboren in ein Land des Friedens und der Glaubensfreiheit.
Bald darauf folgte meine Taufe in der ev.-Kirche. Hierbei wurde der Name für mich festgelegt.
Gerne denke ich an meine schöne Kindheit zurück und die gute Erziehung, die ich genießen durfte. Mit meinen zwei Schwestern verstehe ich mich gut.

In der Schul- und Lehrzeit ließ ich mich nicht in der Kirche sehen.
Mit zunehmendem Alter fiel mir immer mehr die Suche nach etwas auf, was ich jedoch nicht fand.
Eines Tages begann ich ehrenamtlich in einer Gemeinde zu helfen und so füllte sich nach und nach die Leere die mich trieb (die Suche nach etwas – aber was?).
Leben ist mehr! Da ich mittlerweile wusste, was mir noch fehlte, um dieses Leben zu bekommen von dem Jesus in der Bibel sprach, sagte ich mir: "Versuchen kannst du das Sündenbekennen im Gebet mal. Kannst eigentlich nichts verlieren, sondern nur gewinnen." Im Nachhinein gesehen, nahm ich es zuwenig ernst. Es geschah nichts Aufregendes und ich bekam arge Zweifel, denn der Alltag ging ohne krasse Veränderung weiter wie bisher.
Im September 2002 sprach ich mit einem mir gut bekannten Christen. Wir sprachen über dies und das und auf einmal waren wir beim Thema: Tod und ewiges Leben. Er fragte mich, ob ich schon eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen habe. Ich erzählte ihm von meiner Unsicherheit, da ich nicht 100%ig sagen konnte, ob ich errettet war. Er betonte, wie wichtig es ist, diese Entscheidung zu treffen solange man lebt. Es gibt ein zu spät.
Meine Entscheidung
Ich brauchte und wollte Sicherheit. Einige Zeit danach übergab ich mein Leben Jesus Christus, meinem Erlöser. Die sogenannte Bekehrung - zu Deutsch: Sinnesänderung.
Wie sieht eine Bekehrung konkret aus? Von Herzen "Ja" sagen zu Gott unserem Schöpfer, wie das "Ja-Wort" bei einer Hochzeit.
In einem Gebet sagte ich Gott, das ich an Ihn glaube und das mir meine Schuld bewusst ist und leid tut und das ich Seine Vergebung benötige und annehmen möchte.
So nahm ich Sein stellvertretendes Erlösungswerk an und zugleich Seinen Sohn Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser, wenngleich ich noch nicht alle Konsequenzen kannte. Bis dahin hieß ich Christ, was auch der Taufzettel bestätigte; aber nun war ich einer geworden, durch eine bewusste Entscheidung für eine persönliche Beziehung mit dem Schöpfer.
Nach meiner Entscheidung
Seitdem darf ich beruhigt wissen, was ich dem lebendigen Gott, der unser Leben bis in jedes Detail kennt und unser Richter sein wird nach meinem Tod sagen kann, wenn Er mich fragt, weshalb Er mich in den Himmel hineinlassen soll.
Ich habe "Heilssicherheit" bekommen, mit der ich einfach wissen darf, wohin ich nach meinem Ableben hinkomme. Auf mich wartet eine wunderbare Zukunft, auch jenseits der Todeslinie.
Seither durfte ich vieles mit Gott erleben. Erfülltes Leben, das ich nicht mehr missen möchte.
Jesus hat mich total reich beschenkt! Er ist es, der meinem Leben wirklichen Sinn gegeben hat und mir ein Leben in Fülle geschenkt hat und schenkt.
Ohne Gott kann ich mir mein irdisches Leben nicht mehr vorstellen, denn es wäre
ohne Qualität, ja sinnlos.
Tagtäglich kann ich den Tag mit Gott beginnen und mit Ihm Gemeinschaft pflegen.
Aus voller Dankbarkeit, wegen Seiner großartigen Erlösung, möchte ich nun nach Seinem Willen leben. Trotzdem sündige ich immer noch täglich, bin also nicht "vollkommen"!
Aber nachdem ich meine Sünden bewusst im Gebet bekannt habe, vergibt Er mir.
Ich habe auch das Vorrecht mich mit Menschen zu versammeln, die sich ebenfalls für ein Leben mit Jesus Christus entschieden haben. Wir treffen uns nach dem Vorbild der ersten christlichen Gemeinden, wie wir es im Neuen Testament nachlesen können.
Die Sünde muss nicht siegen! Ich hab's erlebt. Heilung ist möglich.
Und so möchte ich noch vielen Menschen die atemberaubenste Botschaft aller Zeiten bezeugen und mich einsetzen, damit noch viele Menschen Gott persönlich kennen lernen. In Zukunft möchte ich meinen Gott immer besser kennen lernen und Ihm noch mehr vertrauen.

Johannesevangelium 14,6
Jesus Christus spricht: "Ich bin DER Weg und DIE Wahrheit und DAS Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch Mich."