DerAlphaKurs
Was ist ein Alphakurs?
Wir leben in einer sich immer schneller verändernden, aufregenden, aber auch anstrengenden Zeit.
Von jedem wird viel verlangt.
Ruhe und Besinnung finden wenig Raum: Leistung und Selbstdarstellung sind gefordert - und das oft auch im privaten Bereich.
In den Medien herrscht der Zeitgeist und antwortet auf jede Frage mit einfachen Formeln: Sei alles, nur nicht schwach. Jammre nicht - jeder kann doch heute alles erreichen. Kümmere dich um dich selbst, wenn du kein Versager sein willst.
Menschliches Miteinander, Mitgefühl und Anteilnahme bleiben dabei auf der Strecke. Kein Wunder - unter dem Druck solcher Ideologien werden immer mehr Menschen seelisch und sogar körperlich krank. Kein Wunder auch - immer mehr Menschen suchen nach Antworten und entdecken dabei die christlichen Werte neu.
Der Alpha Kurs ist ein zeitgemäßer Einstieg in die persönliche Welt des Glaubens.
In entspannter Gesprächsatmosphäre unterhält man sich praktisch und lebensnah über "Gott und die Welt..."
Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt erlebten Alpha als eine echte Entdeckungsreise. Angestaubte Vorstellungen vom Glauben und Gott wurden abgelöst durch ein lebensfrohes und interessantes Christsein - eine neue Lebensqualität abseits von Traditionen und Kirchenbänken hier für sie im Netz.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen, Gottes Liebe, Gottes Gnade und Kraft
Ihr Andreas Schelenz
Wenn Sie Fragen, Hinweise, Anregungen haben, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail: hilfe.fuerdich@freenet.de
39. Was es da alles gibt
Eine Gabe des Wortes ist zum Beispiel die Prophetie oder Weissagung. Hier gibt Gott einem Menschen Gedanken ein, die dieser anderen weitersagen soll. Das muss nicht unbedingt die Zukunft betreffen, woran wir
vielleicht zunächst denken. Es kann auch etwas Verborgenes aus der Vergangenheit oder Gegenwart sein, das aufgedeckt wird, oder auch eine Weisung (Beispiele finden sich in Apostelgeschichte 5, 1-11; 11, 28;
1. Korintherbrief 14, 24). Andere Wortgaben sind Ermutigung und Trost, Lehre (das heißt pädagogische Begabung), Erkenntnis (verborgener Tatsachen oder biblischer Zusammenhänge),
Weisheit (gute Ideen für anstehende Probleme), Unterscheidung (göttlicher und widergöttlicher Kräfte), Evangelisation zu Hause und Mission im Ausland. Gaben der Tat sind praktische Fähigkeiten (zum
Beispiel Essen verteilen in Apostelgeschichte 6, 1-3; Stricken in Apostelgeschichte 9, 39), soziale Dienste, Heilung,
und Wunder (erstaunliche Gebetserhörungen wie zum Beispiel in Apostelgeschichte 16, 26). Eine besondere Gabe des Gebets ist die Fähigkeit, eine oder mehrere fremde Sprachen spontan sprechen zu können. Es
kann sich dabei um konkrete Fremdsprachen handeln (so in Apostelgeschichte 2)
oder um eine unbekannte Sprache, die der Heilige Geist schenkt (vergleiche 1. Korintherbrief
13, 1). Diese Gabe trat neben Prophetie bei den ersten Christen häufig auf (Apostelgeschichte 2, 4; 10, 46; 19, 6). Auch Paulus hatte sie (1. Korintherbrief 14, 18). Zu dieser Gabe gehört eine weitere, nämlich die
Fähigkeit, das Sprachengebet für die Gemeinde zu übersetzen (1. Korintherbrief 14, 13). Die Gaben entfalten sich nur zusammen mit der Frucht Aus dem „normalen” Leben sind wir es gewöhnt, dass besondere Gaben sofort ein Mittel der Selbstdarstellung, Objekte des Stolzes und des Neides und womöglich noch finanzielle Einnahmequellen werden. Das aber widerspricht völlig der Grundhaltung des Heiligen Geistes. Deshalb kann er seine Gaben oft nicht im vollen Umfang schenken. Wir wären charakterlich damit überfordert.
Tatsächlich wird schon in der Bibel vom Missbrauch der Gaben berichtet (zum Beispiel im 1. Korintherbrief 14). Die Gaben verlieren oder verkehren sogar ihre Wirkung, wenn wir nicht zugleich die Frucht des Geistes in unserem Leben kultivieren. Paulus macht deutlich: Ohne Liebe sind die besten Gaben sinnlos (1. Korintherbrief 13, 1-3).
Wenn wir sie jedoch in Demut und Liebe anwenden, erzielen sie unglaubliche Wirkungen. Das war bei den ersten Christen so, die innerhalb weniger Jahre trotz Verfolgung im ganzen römischen Reich ungezählte
Menschen zum Glauben führen konnten. Über manches erstaunliche Ereignis, das sich dabei zutrug, berichtet die Apostelgeschichte.
Weiter geht es mit dem 40. Teil, am 21. Februar.