Hilfe für Dich - Meissen - und Umgebung e.V.

WIE lese ich die Bibel?

Haben Sie heute schon in der Bibel gelesen?
Für ein regelmäßiges Bibellesen gibt es viele gute Gründe:
Sie lernen das Buch der Bücher Tag für Tag ein bisschen besser kennen und merken, wie die biblischen Texte Ihren Alltag verändern.
Am besten klappt das regelmäßige Bibellesen, wenn Sie sich für jeden Tag einen überschaubaren Textabschnitt vornehmen.

Was mir ganz neu ins Herz gekommen war ist die Frage, die Jesus diesem Schriftgelehrten stellte.

Lukas 10, 25 - 28
Und siehe, ein Schriftgelehrter trat auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu ererben? Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetze geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Vermögen und mit deinem ganzen Gemüte, und deinen Nächsten wie dich selbst! Er sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben!

Er fragt ihn nicht WAS liest du, sondern WIE liest du.
Wenn wir uns dieser Frage stellen, ist es für jeden von uns notwendig sich selbst zu prüfen.
WIE lese ich die Bibel?
Lese ich sie wie ein normales Buch, wie einen Roman oder eine Geschichten Sammlung?
Lese ich sie wie ein Lexikon, ein Nachschlagewerk oder einen Ratgeber, wenn ich mich gerade in einer schwierigen Situation befinde?
Dies alles mag in gewisser Weise akzeptiert sein, aber es ist zu wenig.
Wenn ich meine Bibel nur so lese, werde ich nicht von ihr profitieren.
Ich denke viele Menschen, die, wenn sie die Bibel überhaupt lesen, haben vergessen, dass wir es mit Gottes Wort zu tun haben.
Ja sogar mit dem Herrn Jesus selbst, der wie es die Bibel sagt das "fleischgewordene Wort Gottes" und zugleich Gott selbst ist.

Johannes 1, 1 - 14
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um zu zeugen von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. Nicht er war das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Lesen wir noch in dem Bewusstsein, dass wir in der Bibel Gott selbst begegnen?
Lesen wir noch in der Haltung, dass wir Gott bitten durch sein Wort zu uns zu reden, oder lesen wir nur noch weil es zur Gewohnheit wurde?